Montag, 20. April 2009

17.- 19.04.2009; Kuching mit Rocky

Freitagabend nach der Arbeit ging es wieder auf eine Wochenendreise. Um 20:15 Uhr ging unser Air Asia- Flug nach Kuching. Erst seit kurzem wird dieser auf der malaysischen Insel Borneo gelegene Ort von der Billig- Airline angeflogen. Dementsprechend ist der Tourismus noch nicht ganz so verbreitet wie z.B. in Bangkok, Kuala Lumpur oder Phuket. Rocky hatte neben den Flügen auch die Unterkunft gebucht. Low Budget war angesagt. Die Unterkunft kostete keine 10 EUR die Nacht. Das Zimmer: 2 gelbe Wände, 2 blaue Wände, eine Ablagefläche, zwei Lampen, zwei Betten. Auch bei genauerem Hinsehen konnten wir kein Badezimmer finden, was daran lag, dass es in unserem Zimmer keins gab. Der Waschraum war allerdings nicht weit entfernt und genauso sauber wie unser Zimmer. Die Unterkunft war einfach und trotzdem spitze. Sehr nettes Personal und sogar eine Roof Top Bar war vorhanden. Kicker, Billard, Dart, Hängematte, es fehlte an nichts.


Wir hatten uns im Hostel nach möglichen Ausflugszielen informiert und entschieden uns für den Nationalpark in Bako. Eine Stunde Busfahrt für 0,40 EUR und anschließend noch ein Bootstransfer von ca. 20 min, dann sind wir im Nationalpark angekommen. Zwei nette Holländer und einen Kanadier haben wir am Bootssteg noch kennengelernt, also machten wir uns gemeinsam auf Entdeckungstour. Kaum ein paar Meter gegangen standen wir zwischen zahlreichen Affen. Fünf Minuten später dann schaute uns die erste Schlange an. Wir entschieden uns für zwei Erkundungswege, einmal zum Strand, einmal auf einen Aussichtspunkt. Beides zusammen ca. 5 km, wir benötigt knapp 6 Stunden, denn befestigte Wege gab es nicht.
Abends trafen wir uns erneut mit den Holländern zum Abendessen. Eine großes und sehr gutes Rumpsteak mit Beilagen für 10 EUR, die Preise hätten wir gerne mit nach Singapur genommen. Anschließend ging es noch in eine nette Bar, auch in Kuching wird gefeiert. Ausländer gab es allerdings kaum. Fast schon typisch asiatisch wurden wir sehr freundlich aufgenommen und integriert, in Deutschland (leider) kaum vorstellbar.
Sonntag haben wir den Tag sehr ruhig angehen lassen. Wir schauten uns in den einzelnen Vierteln der Stadt um, schlenderten durch viele Antiquitäten Läden, fanden zur Entspannung noch einen Massagesalon und fuhren zurück zum Flughafen.
Lange wird uns Malaysia nicht fehlen. Bereits in zwei Wochen geht´s zum Mount Kota Kinabalu, dem höchsten Berg Südostasiens.
Weitere Bilder siehe rechts, Photo- Gallerie, 20 Kuching.

Sonntag, 12. April 2009

Langes Wochenende 10.- 12.04.2009

Eigentlich eignet sich ein langes Wochenende besonders für eine kleine Reise. Das dachten sich anscheinend zu viele Leute, so dass die Inseln Tioman und Rawa für das Wochenende schon komplett ausgebucht waren. Somit musste für ein Alternativprogramm gesorgt werden. Da Patrick und Rocky auch das ganze Wochenende in Singapur sein sollten, kein Problem.
Donnerstagabend entschieden wir uns für einen ruhigen Abend. Wir planten ins Kino zu gehen. Die Abendvorstellungen waren wie die Inseln restlos ausgebucht, da blieb nur noch die 0:15 Uhr Vorstellung. Vorher stimmten wir uns im Spielsalon mit Autorennen auf den Film ein, wir schauten „The Fast and the Furious 4“.
Freitag ging´s mit Patrick in einige Shopping Malls, die hier alle trotz Feiertag geöffnet haben. Ausbeute waren Shirts, ein Paar Schuhe und ein MP3- Player- Case. Wir haben uns zurückgehalten. Abends dann Treffpunkt mit Sabine, Rocky und Patrick auf der Brücke. Dort zwei Stunden dem Treiben zugeschaut und dann ging´s weiter ins Asia One, Bar- Disco- Mischung mit Life- Band.
Samstag hatten Patrick und ich uns dann für´s Wakeboarden verabredet. Patrick stand zum zweiten und ich zum ersten Mal auf dem Board. Dabei sieht´s so einfach aus! Trotz einiger Liter Salzwasser die wir schlucken mussten hat es viel Spaß gemacht und die Motivation ist groß, bald länger auf dem Board stehen zu können. Wir freuen uns schon auf die Sprungschanzen, dafür muss man aber erstmal bis zur Sprungschanze kommen! Abends hatte dann Rocky zum Barbacue in seinem Condo. eingeladen. Mit einigen singapurischen Basketballern wurde in Ruhe gegessen, danach folgte die Bowling Bahn.
Sonntag steht nun im Licht der Rechtswissenschaften. Das schlechte Gewissen drückt und eine Prüfungsaufgabe will dringend geschrieben werden. Also ist lernen angesagt.
Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest. Hoffe, dass ihr gutes Wetter beim Ostereier- suchen habt und das lange Wochenende genießt.

Sonntag, 29. März 2009

21./ 22.03.2009 Steibi in Singapur

Am 19.03.2009 kam ein weiterer Stammhausinformand zu Besuch. Steibi aus Dubai blieb zwar nur ein paar Tage in Singapur, aber die mussten ausgenutzt werden! Nachdem wir Mi. und Do. jeweils gut Essen waren und danach noch kurz eine Bar besuchten, stand für Freitag (zur Abwechslung mal wieder) das China One auf dem Programm. Zur Erinnerung: Halb Bar, halb Disko, Live- Band. Getanzt und gefeiert wurde also (ebenfalls zur Abwechslung) bis in die Morgenstunden. Zu früher Stunde halfen wir dem Personal beim Abschließen und machten uns auf den Heimweg. Dort wartete eine Stunde Schlaf auf uns, um 9:20 Uhr mussten wir am Hafen sein, um die Fähre nach Bintan (indonesische Insel) zu erwischen. Hatte geklappt, nach 2 Stunden Fährfahrt und einer weiteren Stunde Taxi kamen wir in unserem Hostel an. Super günstig und super zufrieden. Nachdem wir den Strand erkundet und uns ausgeruht hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Nachbar- Hotel. Eigentlich wollten wir nur etwas Essen. Was uns dort erwartete war allerdings eine Karaoke- Party à la Indonesien. Die ersten Leute fingen an zu singen und wir dachten uns noch, wie gut die doch vorbereitet sind, läuft gar kein Text, die konnten ihn einfach auswendig. Schräg war´s trotzdem. Später merkten wir dann, dass das noch gar nicht zur Karaoke- Party gehörte. Das war die Band. Und es kam schlimmer … fast unbeschreiblich! Unbeschreiblicher Gesang, unbeschreiblich heitere Indonesier. Wir mitten drin und hatten unseren Spaß. Die „(We) once/ wants more Tour 2009“ war ein voller Erfolg!

Mittwoch, 18. März 2009

Trixi zu Besuch (01.- 16.03.2009)

Nachdem wir uns seit Weihnachten höchstens über Skype gesehen haben, hatte das lange Warten am 01.03. endlich ein Ende!
Im Gegensatz zu unseren letzten Urlauben bestand dieser nicht aus 95% aus Strand. Kaum zu glauben, aber wahr! 3 Tage schauten wir uns Singapur- China Town, Clarke Quay, Boat Quay, ein eingepackter Merlion und die Shopping Malls durften natürlich auch nicht fehlen. Danach ging es in die malaysische Hauptstadt, Kuala Lumpur. Dort waren wir 1,5 Tage, nutzten den Hopp On- Hopp Off Bus und wurden böse vom Wetter überrascht (s. Foto). Wenn man in Südostasien irgendwo friert, dann in geschlossenen Räumen, z.B. im Bus. Zwischen Erfrieren und nass geregnet den Spitzen der Twin- Towers folgen (dort war ungefähr unser Hotel), entschieden wir uns für die zweite Alternative. Nachdem wir zwischenzeitlich sogar Barfuß gelaufen waren, da uns das Wasser bis zum Schienbein stand, erreichten wir zufällig ein Paulaner Biergarten und konnten uns natürlich nicht verkneifen, eine Kleinigkeit zu Essen und …. Nach einer weiteren Stunde Fußmarsch erreichten wir dann auch endlich unser Hotel.
Am nächsten Nachmittag ging die Reise weiter. In Thailand war Bangkok die erste Station. Hier blieben wir für zwei Tage. Genug um sich die Stadt anzuschauen, auf dem Landweg und auf dem Wasser, wo man recht niederschmetternde Eindrücke bekommt, in welch armen Verhältnissen viele Menschen dort leben.
Zum Schluss unserer Reise durfte natürlich der Strand nicht fehlen. Acht Tage verbrachten wir in einem ruhigen Ort auf Phuket. Wunderschöner und ruhiger Strand, viele kleine Stände am Strandrand und nette Restaurants im Ortskern. Am ersten Abend sind wir eher zufällig an einem Tauchladen vorbeigekommen. Nachdem wir uns kurz auf Englisch unterhalten hatten merkten wir, dass wir alle aus Deutschland kommen, konnten also auch deutsch miteinander reden. Eigentlich wollten wir nur passende Schuhe für eine mögliche Rafting- Tour kaufen. Die Rafting Tour fiel aus, stattdessen machten wir in drei Tagen unseren Tauchschein. Ein Tauchgang im Pool und vier Tauchgänge im offenen Meer, eine theoretische Prüfung und schon war es geschafft. Atemberaubend die Unterwasserwelt einmal live zu erleben.
Die Inseln mussten natürlich auch erkundet werden. Mit dem Speedboot wurden verschiedene Stationen angesteuert. Monkey Island, James Bond Island und Ko PhiPhi durften dabei nicht fehlen. Das Wetter war wunderbar (das Essen nicht) und spätestens jetzt hat Trixi sommerliche Hautfarbe bekommen!
Mit dem Jetski sind wir über die Wellen gesprungen und konnten es uns auch nicht verkneifen peinlicherweise im Stand damit umzukippen. Am letzten Tag ging es dann noch einmal hoch in die Luft. Leider war kein Tandemflug möglich, deswegen musste jeder für sich Parasailing ausprobieren. Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem.
Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. In Singapur hatten wir noch 1,5 Tage, dann ging Trixis Flug zurück nach Deutschland. Die 16 gemeinsamen Tagen vergingen wie im Flug …. Aber unser nächster gemeinsamer Urlaub kommt bestimmt, vielleicht geht es dann mal in die Berge, langsam steigt in mir die Lust auf frische Luft! Oder tauchen, oder doch wieder Strand?!

Sonntag, 22. Februar 2009

Faschingsparty in Singapur (21.02.2009)

Mit Freude erwartet und dann war der Tag endlich gekommen! Der Tag der Faschingsparty in Singapur.
Bereits fünf Tage vorher haben Juliane und ich uns ans Kostümbasteln gewagt. Das nötige Zubehör gab´s mal wieder in Little India, bei Mustafa gibt´s einfach alles.
Da in Singapur anscheinend niemand Karneval kennt, mal abgesehen von den zahlreichen Ausländern, wurden wir am Taxistand schon ein wenig ungläubig angeschaut. Mitgenommen wurden wir zum Glück trotzdem.
Bei Ankunft ertönte bereits laute deutsche Schlager- und Karnevalsmusik. Und das nach vier Monaten Singapur, unglaublich! Insgesamt waren wir ca. 250 Feierwütige, meist aus Deutschland oder Österreich. Bis 3 Uhr wurde kräftig gefeiert, danach wurde die Location Richtung Orchard Towers gewechselt. Das singapurische Publikum war etwas überrascht, aber in einer Gruppe war es uns dann nicht weiter unangenehm. Bis fünf ging es weiter, danach mit dem Taxi zurück ins Condo.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Phuket II (13.- 15.02.2009)

Die Flugzeiten liegen einfach zu gut, um die Wochenenden nur in Singapur zu verbringen …

Freitagabend ging es los, direkt von der Arbeit mit dem Taxi zum Flughafen, dort wartete Patrick schon auf mich. Wir checkten pünktlich am Budget Terminal ein und flogen um 19:30 Uhr Richtung Phuket. Auf Grund der Zeitverschiebung (eine Stunde gewonnen!) landeten wir bereits um 20:10 Uhr. Vorbei an den überteuerten Taxis bis nach hinten zum Stand mit den Taxis, die sogar mit Taxometer fahren. 40 Minuten später waren wir auch schon angekommen. Mit dem Hotel sind wir diesmal auf Risiko gegangen und haben etwas gespart. Wir wurden nicht enttäuscht- freundliches Personal, geräumiges und sauberes Zimmer. Zum Strand ca. 300m, zur Partymeile ca. 10 min. Fußmarsch. Ziemlich hungrig in ein bekanntes Restaurant gegangen (@ Swen & Felix: das mit der guten Tomatensuppe) anschließend auf die Bangla Road. Die ein oder andere gute Bar war bekannt, endlich wieder „4 gewinnt“ spielen, würfeln und Türmchen bauen. Um eins ins Hollywood und dann die Enttäuschung: um zwei Uhr ging das Licht an. Grund: Silvester gab´s einen Brand in einer Disko in Bangkok, seit dem soll wieder auf die Sperrstunde geachtet werden. Davon haben wir im Januar noch nichts gemerkt! Was machen die Clubs die erst um 5 Uhr aufmachen?

Dafür kamen wir am Samstag ganz gut aus dem Bett. Der Strand ist immer noch der Hammer, das Wasser scheint noch wärmer geworden zu sein und ist inzwischen wirklich schon eher eine Badewanne. Viel Spaß hatten wir beim Jetski- fahren, das kann süchtig machen.

Abends haben wir uns wieder vergnügt das Treiben auf der Bangla Road angeschaut. Kaum fassbar … Für alle die einen Einblick in das thailändische Nachtleben bekommen wollen, hier ein Buchtipp: „Private Dancer“ von Stephan Leather
Sonntag hatten wir noch den gesamten Tag, erst um 17:00 Uhr mussten wir Richtung Flughafen aufbrechen. Wieder einmal ein gelungenes Wochenende!
Fazit: Zwei italienisch sprechende, in Singapur lebende Schweden mit deutscher Abstammung kommen bestimmt wieder!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Über Chinese New Year auf den Philippinen

Ein verlaengertes Wochenende ergab sich aus den diesjaehrigen Chinese New Year- Feiertagen. Vom 24.01.- 27.01.2009 besuchten wir die Insel Boracay. Die Anreise war abenteuerlich und mit mehr als 12 Stunden auch sehr lange fuer einen 4- Tages- Trip. Los ging’s am Samstagmorgen. Um 7:00 Uhr startete der Flieger Richtung Clark. Nach 3:20h Flugzeit landeten wir auf dem International Airport. Eigentlich hatten wir genug Luft zwischen Ankunft in Clark und Anschlussflug nach Caticlan. Womit wir nicht gerechnet hatten: der Domestic Airport, von dem aus unser naechster Flieger startete, war mit dem Taxi ca. 2h entfernt. Sind wir vor der Reise davon ausgegangen, dass wir vielleicht auch eine Maschine frueher nehmen koennten, so mussten wir nun hoffen, dass wir das Flugzeug ueberhaupt bekommen. Und es wurde eng ... Mit einem ueberteuerten Taxi- Bus sind wir durch die Ghettos Manilas gefahren, auf die Autobahn, zum falschen Flughafen, wieder ein Stueck zurueck und dann endlich angekommen. Wir hatten Glueck, dass der Flug Verspaetung hatte und wir ihn dadurch noch bekommen haben. Vom Flughafen Caticlan ging es dann wiederum mit einem kurzen Transfer weiter und dann mit dem Boot auf die Insel Boracay. Mehr als 12 Stunden nach unserer Abreise erreichten wir endlich unser Ziel.
Die lange Anreise hat sich gelohnt. Das Hotelzimmer hatte sogar zwei Etagen und war sehr spatanisch, aber gemuetlich eingerichtet. Es lag direkt am Strand, hatte eine kleine Bar und war zentral zwischen Restaurants, Anbietern fuer Tagesausfluege und kleinen Souvenirstaenden.
Je weiter man in eine Richtung den Strand entlang lief, desto breiter und desto menschenleerer wurde er. Nach ca. 50 min. Spaziergang am Strand, an Hotels und Shops, Bars und Restaurants vorbei, erreichte man die ein oder andere kleine Bucht, in der eine zeitlang niemand anders vorbei kam. Traumhaft ruhig, nur Sand und Meeresrauschen, genau richtig, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen (was fuer den einen die Hallig ist, ist fuer den anderen die Bucht auf Boracay).
Abends luden gemuetliche Restaurants zum Essen, auf einer Insel natuerlich vor allem zum Fischessen, ein. Fuer jegliche Fischsorten bezahlt man hier verhaeltnismaessig wenig, da schmeckt es umso besser.
Die Rueckreise verlief im Vergleich zur Hinreise stressfrei. Wir hatten den Rueckflug noch auf der Insel umgebucht, um sicher zu gehen, dass wir auch wirklich am Mittwoch wieder zur Arbeit gehen koennen.