Montag, 24. November 2008

Internet Access

Seit heute haben wir Internet Access. Modem funktioniert, Wireless- Lan- Router ebenfalls. Skype und E- Mailing wurde getestet. Somit bin ich jetzt wieder gut erreichbar und freue mich auf Mails von und Telefonate mit euch!

Samstag, 22. November 2008

Umgezogen

Seit Samstag wohnen wir nun nicht mehr im Hotel sondern haben unser Apartment bezogen. Die Wohung ist zwar sehr nett eingereichtet, da aber noch ein paar Sachen fehlten (Bettwaesche, Kissen, Decke, kleiner Tisch, zusaetzlicher Stuhl, Kleiderbuegel, Geschirr, Toepfe, Handtuecher, Lampen, ...) machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg zu IKEA. Dort geht es genauso zu wie in Deutschland und auch die Hotdogs fehlten nicht (hier allerdings mit Chicken- Wuerstchen und ohne Zwiebeln und Gurken). Drei volle Einkaufswagen spaeter und einige 100 S$ aermer machten wir uns auf den Weg nach Hause- wir versuchten es zumindest. Die ganzen Sachen im Einkaufswagen geht ja noch, aber wie soll das ganze Zeug nun getragen werden. Also mit den Einkaufswagen direkt in die Taxi- Schlange. Zwei von drei Einkaufswagen leer, Kofferraum voll. Rest mussten wir auf den Schoss nehmen, der Taxifahrer war amuesiert, fuhr noch in den Gegenverkehr und brachte uns nach zwanzig Minuten an unser Ziel. Aus der Parkgarage in den Aufzug und dann ins Apartment und der erste Schritt war geschafft. Es folgte das Aufbauen kleinerer IKEA- Moebel. Unser Werkzeug: ein schweizer Taschenmesser. Reichte aber aus, die Sachen stehen noch heute. Nach drei Wochen Hotel musste die Waschmaschine angeworfen werden. Gradzahlen Fehlanzeige, in Singapore sind Kaltwaschmaschinen Standard. Nach einigem Probieren fanden wir nach 6 oder 7 Wachdurchgaengen eine Einstellung, die weder Loecher in die Waesche riss und obendrein auch noch die Farbe ueberleben liess. Das ein oder andere Tierchen laeuft uns im Waschraum schonmal ueber den Weg, aber das bleibt bei dem Klima hier nicht aus. Nach zwei Tagen waschen, putzen und einkaufen sind wir jetzt ganz gut ausgestattet und fuehlen uns wohl.
Bilder der Unterkunft findet ihr rechts unter „14 Apartment“.

Freitag, 21. November 2008

Handball in Singapore

Nach drei Wochen ohne Handball wurde ich nun doch rueckfaellig. Im Internet habe ich nach Handballvereinen in Singapore gesucht. Es gibt nur ca. acht Mannschaften, die meisten ohne Internetauftritt. Nachdem ich eine Mannschaft, Verein oder wie man das nennen mag im Internet gefunden hatte, bin ich am Freitag zum Training gefahren. Naja, das Niveau ist schon ein bisschen anders. Handball ist hier nicht sehr bekannt und das merkt man auch. Alle waren sehr nett und haben mich gern aufgenommen. Hier spielen Maenner und Frauen zusammen, das Alter ist auch fast egal. Waehrend wir in Deutschland mit der Hallensituation unzufrieden sind, wird in Singapore im Freien gespielt. Nicht auf Rasen, nicht auf Sand sondern auf reinem Betonboden. Da Regenzeit ist muss das Training ab und zu wegen stroehmendem Regen unterbrochen werden. Ich habe noch ein paar Adressen von Studententeams bekommen, vielleicht schaue ich da nochmal vorbei.

Montag, 17. November 2008

Wochenendtrip nach Bangkok 14.11.- 16.11.2008






Für das vergangene Wochenende haben wir uns über eine Billigfluggesellschaft noch Flüge nach Bangkok sichern können. Schon kurz nach der Ankunft merkte man, dass Asien nicht gleich Asien ist. Mit ca. 13 Mio. Einwohnern ist Bangkok um einiges größer als Singapur (ca. 4,5 Mio. Einwohner). Englisch wird nicht überall gesprochen, da kommen Hände und Füße wieder zum Einsatz. Mit unseren zwei Asien- Erfahrungsträgerinnen Tanja und Magda erreichten wir die Unterkunft problemlos und konnten von den gesammelten Bangkok- Erlebnissen profitieren. Nachdem wir uns am Freitagabend noch schnell Asien- like bei McDonalds gestärkt hatten, konnten wir am Samstag durchstarten. Nachdem wir durch viele kleine Gassen den gesuchten Tower erreichten, genossen wir die Sicht auf Bangkok von der Aussichtsplattform im 84 Stockwerk aus. Anschließend erkundeten wir Bangkok mit einem Flußtaxi. Hier zeigte sich, wie arm die Menschen in Thailand im Vergleich zu Singapur sind. Einige Menschen verdienen nicht mehr als 150 EUR im Monat.
Im Anschluss besuchten wir die Shopping Mall MBK, eine unglaubliches großes und teilweise erdrückendes Kaufhaus. Da ich ein Handy gesucht habe, verbrachte ich gut 2,5 Stunden mit vergleichen und verhandeln, um mir am Ende doch keines zu kaufen (das kaufte ich mir dann zwei Tage später in Singapur). Die Mädels hatten shopping- mäßig gut vorgelegt, nur ich kam mit leeren Tüten nach Hause- wie enttschäuschend. Am nächsten Tag wurde aufgeholt! 5 Jeans, 5 T- Shirts, 2 Polo- Shirts, 1 Badeshort, 1 kurze Hose, 3 Gürtel, 2 Etuis für Sonnenbrillen, 1 Uhr, 1 Umhängetasche und 1 Reisetasche standen am Ende zu Buche. Mehr konnte ich nicht tragen, muss also nochmal hin. Die Preise sind natürlich unglaublich und alles andere als europäisch.
Neben Sightseeing und shoppen darf natürlich das Essen nicht fehlen. Am Samstagabend waren wir also in einer sehr schönen Sushi- Bar und schlugen uns beim All- Inclusive- Angebot den Bauch voll. Bevor wir dann den Abend in einer gemütlichen Bar über den Dächern Bangkoks ausklingen ließen ging´s noch zur Fußmassage. Kitzelt am Anfang ein bisschen, aber ist sehr entspannend!
Leider ging das Wochenende viel zu schnell vorbei. Als Handgepäck gingen unsere Taschen auf dem Rückflug nicht mehr durch. Kein Wunder bei diesen Preisen:

Sushi all- inc. 8,00 EUR
Kaugummis 0,20 EUR
Menü bei McDonald 3,00 EUR
60 min. Fußmassage 7,00 EUR
Jeans 14,00 EUR
T- Shirt ab 4,00 EUR
Gürtel ab 4,00 EUR
Dose Cola 0,20 EUR
Liter Benzin 0,40 EUR

Fazit: Bangkok ist eine zweite Reise wert!

Samstag, 8. November 2008

Sentosa Island und Asia Motto- Party




Unseren Samstagnachmittag haben wir auf Sentosa Island, einer singapurischen Insel mit drei verschiedenen Straenden verbracht. Da wir nur ein bisschen die Sonne geniessen wollten, liefen wir zum naechsten der drei Straende- Siloso Beach. Die zahlreichen Sportangebote blieben von uns ungenutzt, wir entschieden uns fuer's Relaxen am Strand. Als die Sonne langsam unterging (s. Photo) machten wir uns auf den Heimweg, schliesslich musste noch ein Outfit fuer den Abend besorgt werden ...

Im Mustafa- Center wurden wir fuendig. Nach kurzer Auswahl- und Anprobezeit waren die Outfits fuer die Asia Motto- Party im Apartment einiger deutscher Praktikanten gekauft ...

Freitag, 7. November 2008

Wohnung gemietet






Nach vier Wohnungsbesichtigungstagen haben wir nun unsere zwei Wohnungen. Nachdem wir uns bereits Anfang der Woche fuer ein Apartment im Condo "Kovan Melody" begeistern konnten, zeigte uns unsere Maklerin am heutigen Samstag ein weiteres Apartment im selben Condo. Am kommenden Wochenende bzw. den darauf folgenden Montag soll der Umzug stattfinden. Die naechsten 9 1/2 Monate werden wir zu zweit in 4 Zimmern, 3 Badezimmern, einer Wohnkueche, grossem Esszimmer und einigen schoenen Einrichtungen der Anlage verbringen. Schaut euch die Photos an, ich bin mir sicher, dass wir uns wohlfuehlen werden.

Dienstag, 4. November 2008

1. Wohnungsbesichtigungen



Heute wurden wir um 4 pm von unseren Maklern zu den ersten Wohnungsbesichtigungen abgeholt. Die gezeigten Anlagen waren alle samt sehr hübsch. Waren mit Pools, Billard- und Fitnessräumen als auch mit Tennisplätzen ausgestattet. Leider waren die Wohnungen nicht wie erwartet. Meist war nur ein mittelgroßes Zimmer vorhanden, da wir zwei 2er- WG´s gründen wollen, kam also keine Wohnung in Frage. Morgen sollen die nächsten Besichtigungen folgen, ein bisschen weiter von Siemens weg, dafür dann aber auch ein bisschen größer. Unser Ziel ist es Ende dieser Woche, spätestens Anfang der nächsten Woche umzuziehen.

Montag, 3. November 2008

Abends in Little India




Unseren ersten gemeinsamen Feierabend verbrachten wir in Little India. Da wir noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen hatten, gingen wir ins „Mustafa Center“. Ein Traum für jede Frau- und ein Albtraum für begleitende Männer. Viele Etagen, Zwischenetagen und Etagen zwischen den Zwischenetagen waren voll mit Lebensmitteln, Kleidung und Ramsch aus aller Welt. Dort, wo keine Güter standen waren Menschen. Auf den drei Fotos seht ihr die Straßen Little India´s, eine Kaufhaus- Ecke nur mit Armreifen bestückt und die dazugehörigen Menschenmassen. Damit keiner mehr als nötig durch die Gänge tragen muss, werden die vollen Tüten nach dem bezahlen am Eingang abgegeben und im Anschluss wieder abgeholt. Damit die Zeit reicht und auch wirklich alles gekauft werden kann was man braucht oder meistens nicht braucht, hat das „Mustafa Center“ 24 Std. am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet.

1. Arbeitstag im Siemens Center

Um 8:30 Uhr begann unser erster Arbeitstag im Siemens Center in der McPherson Road. Der Foyer- Bereich ist sehr ansprechend und großzügig angelegt. Das Produktspektrum der einzelnen Bereiche wird vorgestellt. Fotos folgen!

Sonntag, 2. November 2008

Erster Sonntag in Singapur






Obwohl in Singapur die Regenzeit begonnen hat, durften wir uns nicht nur über Wärme sondern auch über ein paar Sonnenstrahlen freuen. Nachdem wir die eine oder andere Shopping Mall begutachtet hatten, ließen wir uns in einem kleinen Cafe am Singapore River nieder. Anschließend genossen wir das Wetter bei einer Bootsfahrt (bis uns das Wetter überraschte, es ist ja schießlich Regenzeit).
Fast noch schöner als bei Tageslicht ist der Singapore River in den Abendstunden ...

Samstag, 1. November 2008

Gut angekommen!




Am 30.10.2008 sollte die Reise nun endlich beginnen. Von Hannover über München wurde Singapur noch ca. 14 Stunden Reisezeit erreicht. Starteten wir in München bei 1°C, so erwarteten Katrin, meine Winterjacke und mich bei der Landung um 8:30 Uhr Ortszeit bereits schwüle 28°C. Nach 25 minütiger Taxifahrt (wir wurden vom „Taxi- Rückbank- TV“ gut unterhalten) erreichten wir unser Parkroyal Hotel in der Kitchener Road. Da mein Zimmer noch nicht bezugsfertig war entschieden wir uns, die Stadt ein wenig zu erkunden. Erste Ampel, erste Verwunderung: haben wir nicht gelernt, Singapur sei sehr streng und es koste 500S$, sollte man es wagen über rot zu gehen? Fazit: Alle gehen über rot, wir wurden sogar angesprochen und sind wahrscheinlich das erste Mal aufgefallen. Nachdem wir uns in Little India umgeschaut und vom pinken Straßenschmuck fasziniert waren, führte uns der Weg in die Orchard Road. Hier sind einige Shopping Malls angesiedelt, was dem Geldbeutel aktuell und der Rechnung für das Übergepäck bei Rückreise sicher nicht gut tun wird. Eine Stärkung zum Mittag durfte nicht fehlen. Wir gingen die Sache langsam an und kehrten bei Subway ein. Nachdem wir den Hinweg gelaufen waren testeten wir nun die MRT (U- Bahn). Eine aufgeladene Fahrkarte wurde gekauft und wir gelangen zu den, mit Deutschland nicht zu vergleichen langen und vor allem sauberen Bahnsteigen. Drei ruhige Stunden später führte uns der Weg erneut zum Flughafen, Maike und Carolin landeten um 17:30 Uhr. Nach dem ersten unfallfreien Essen mit Stäbchen und einem Einstands- Cocktail führte der Weg zurück ins Hotel. Leider sind die Internetpreise im Hotel überteuert, so dass ich erst nach dem Bezug der Wohnung regelmäßig online sein werde.