Samstag, 20. Juni 2009

Singapore Handball Challenge 2009


Erst seit einem Tag zurück in Singapur, da stand schon das Handball- Highlight des Jahres an! Das Team hatte gute Arbeit geleistet und die ersten Spiele gewonnen. Wir, das THAS Team, sind eine bunte Mischung diverser Nationen: Singapur, China, Indien, Frankreich, Irland und Deutschland spielten im gleichen Team! Die Kommunikation gestaltete sich in Stresssituation teilweise schwierig, aber auch dieses Problem haben wir gemeistert. Im Halbfinale mussten wir gegen eine eingespielte chinesische Mannschaft antreten. Größtes Problem: Die Hitze in der Halle. Die Klimaanlage wurde nicht angestellt, so spielten wir bei gefühlten 40 Grad. Nach einer drei Tore Führung zur Halbzeit wurde das Spiel mit fünf Toren gewonnen, schon am nächsten Tag wurde das Finale gespielt.
Das Finale wurde ein sehr hartes und unfaires Spiel, schwache Schiedsrichter kennen wir schon aus Deutschland, aber was hier geboten wurde, war weit entfernt von einem normalen Handballspiel. Am Ende hatte sich niemand schwerwiegend verletzt, das war das Wichtigste. Wahrscheinlich wussten es die Beiden auch einfach nicht besser. Letztendlich ging das Spiel mit 19:20 verloren und wir belegten den 2. Platz.
Wenn es zwei Highlights gab, dann die anschließende Mannschaftsfeier bis ins Morgengrauen und an zweiter Stelle die Tore! Aufblasbar! Latte, Pfosten = Timeout! Tor musste ja wieder aufgestellt werden. So etwas erlebt man wohl nur in Asien!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Zwei Wochen Deutschland

Nach ca. 6 Monaten ins Ausland ging es auf Richtung Deutschland. Erstmals durfte ich mit Singapore Airlines reisen- traumhaft. Solltet ihr einmal vor der Wahl stehen, dann gebt lieber ein paar Euros mehr aus, es lohnt sich! Nach nur 14 Stunden mit Zwischenstopp in Frankfurt kam ich dann in Hannover an. Keine 5 Minuten auf deutschem Boden musste ich von all den netten Deutschen Leuten in unserem Land gleich die Gründe kennenlernen, warum andere Menschen wohl auswandern: Erst ein Ehepaar, dass sich auf pampige und unfreundliche Art und Weise versucht hat, Platz im Bus zum Terminal zu verschaffen (ein freundliches „Bitte“ hätte es auch getan), und dann die versteinerte Miene an der Passkontrolle, die bei ihrem letzten Kommunikationsseminar schon den Anschluss beim „Guten Morgen“ verpasst hat. Aber danach war alles schön!

Endlich wieder Familie, Freundin, Freunde, Handball. Schon komisch, wie schnell man wieder in seinem alten Alltag zurück ist. Endlich wieder Steaks Blockhouse, das Restaurant „Zum Griechen“, der Kroate, das Steintor und die Dönerbuden nicht zu vergessen. Nach kurzer Zeit hatte ich auch wieder gelernt was kalt heißt und dass die Temperaturen am Tag und in der Nacht unterschiedlich sind.

Einige Kilometer wurden für die Bewerbungsreise quer durch Deutschland zurückgelegt, ca. 5.000 in nur gut zwei Wochen. Hoffentlich war´s erfolgreich, die ersten Rückinfos müssten bald kommen, die Spannung steigt.

Wie im Flug vergingen die 2,5 Wochen, nicht mal alle Freunde und ehemalige Arbeitskollegen konnte ich treffen. Aber nun sind es nur noch zwei Monate Singapur, die Zeit werde ich Deutschland und vor allem ganz bestimmte Menschen dort vermissen, aber genauso freue ich mich auf die letzten Wochen meiner Asien- Erfahrung- Bali ist bereits gebucht!!

Haltet die Ohren steif und macht, dass das Wetter Ende August gut ist!

Sonntag, 10. Mai 2009

30.04.- 02.05.2009; Kota Kinabalu mit Sabine und Rocky

Do., 30.04.2009, 20:20 Uhr: Ab geht´s nach Kota Kinabalu! Nach guten Erfahrungen im letzten Hostel haben wir uns erneut für eine Low Budget Unterkunft entschieden. Dabei konnte der Preis von 10 EUR noch getoppt werden- diesmal bezahlten wir sogar nur 5 EUR pro Nacht. Ein kleines Zimmer mit 3 Betten und glücklicherweise nur einer Kakerlake war mehr als gut für diesen Preis.
Gerade angekommen, ging´s los in Richtung Nachtleben. Informationsquelle waren zwei Taxifahrer sowie das Hostel- Personal. Erste Station war eine kleine Bar mit Life- Band, zweite Station der Pub im Hyatt Hotel. Asien typisch steht man selten lange allein an der Bar. Nachdem wir also Bekanntschaft mit ein paar Malaien geschlossen hatten zogen wir gemeinsam weiter in einen Club. Die Nacht wurde lang und wir verabredeten uns für den nächsten Abend erneut. Abend Nr. 1 wollte getoppt werden- wurde er auch!
Nachdem wir am Freitagmorgen oder eher Mittag gemütlich gefrühstückt hatten wurde die Stadt erkundet. Markt, Shopping Malls und was uns sonst noch über den Weg lief. Abends verließen wir uns auf unseren Reiseführer und kehrten in einem sehr netten italienischen Restaurant ein. Bereits nach den zahlreichen und unglaublich leckeren Vorspeisen hätten wir mit dem Essen aufhören können. Der Hauptgang für drei Personen bestand dann aus 2 kleinen Pizzen ….
Anschließend wurden wir vom Restaurant abgeholt und es ging in eine weitere Bar mit Life- Band (und Rocky hatte Geburtstag …). Von dort starteten wir in eine Schwulen- und Lesben- Bar. Sehr nette Leute, alle haben sich über ein paar Ausländer in ihren Reihen gefreut, zum Abschluss gab´s ein Gruppenfoto (welches unter Verschluss bleibt!).
Samstag ging´s mit einem kleinen Boot auf die Insel Mamutik. Bis wir am Hafen waren mussten wir allerdings noch vor ein paar kleinen aufmüpfigen Kindern flüchten, die ein wenig aggressiv wurden und wohl gern unser Geld mit uns teilen wollten. Wir hatten uns ein wenig verlaufen und sind mitten in den Slums von Kota Kinabalu gelandet. Die Insel war klein und gemütlich, genau richtig zum Ausruhen und Energietanken.
Nach sehr netten ersten zwei Abenden haben uns die Malaien in ihre Hyatt Suite eingeladen. Bei sehr gutem Wein und einem netten Snack wurde noch ein bisschen geschnackt und gefeiert ehe wir um 21:30 Uhr zum Flughafen aufbrechen mussten.
Wieder mal ein sehr schönes Wochenende und eine Lehrstunde in Sachen Gastfreundschaft!

Montag, 20. April 2009

17.- 19.04.2009; Kuching mit Rocky

Freitagabend nach der Arbeit ging es wieder auf eine Wochenendreise. Um 20:15 Uhr ging unser Air Asia- Flug nach Kuching. Erst seit kurzem wird dieser auf der malaysischen Insel Borneo gelegene Ort von der Billig- Airline angeflogen. Dementsprechend ist der Tourismus noch nicht ganz so verbreitet wie z.B. in Bangkok, Kuala Lumpur oder Phuket. Rocky hatte neben den Flügen auch die Unterkunft gebucht. Low Budget war angesagt. Die Unterkunft kostete keine 10 EUR die Nacht. Das Zimmer: 2 gelbe Wände, 2 blaue Wände, eine Ablagefläche, zwei Lampen, zwei Betten. Auch bei genauerem Hinsehen konnten wir kein Badezimmer finden, was daran lag, dass es in unserem Zimmer keins gab. Der Waschraum war allerdings nicht weit entfernt und genauso sauber wie unser Zimmer. Die Unterkunft war einfach und trotzdem spitze. Sehr nettes Personal und sogar eine Roof Top Bar war vorhanden. Kicker, Billard, Dart, Hängematte, es fehlte an nichts.


Wir hatten uns im Hostel nach möglichen Ausflugszielen informiert und entschieden uns für den Nationalpark in Bako. Eine Stunde Busfahrt für 0,40 EUR und anschließend noch ein Bootstransfer von ca. 20 min, dann sind wir im Nationalpark angekommen. Zwei nette Holländer und einen Kanadier haben wir am Bootssteg noch kennengelernt, also machten wir uns gemeinsam auf Entdeckungstour. Kaum ein paar Meter gegangen standen wir zwischen zahlreichen Affen. Fünf Minuten später dann schaute uns die erste Schlange an. Wir entschieden uns für zwei Erkundungswege, einmal zum Strand, einmal auf einen Aussichtspunkt. Beides zusammen ca. 5 km, wir benötigt knapp 6 Stunden, denn befestigte Wege gab es nicht.
Abends trafen wir uns erneut mit den Holländern zum Abendessen. Eine großes und sehr gutes Rumpsteak mit Beilagen für 10 EUR, die Preise hätten wir gerne mit nach Singapur genommen. Anschließend ging es noch in eine nette Bar, auch in Kuching wird gefeiert. Ausländer gab es allerdings kaum. Fast schon typisch asiatisch wurden wir sehr freundlich aufgenommen und integriert, in Deutschland (leider) kaum vorstellbar.
Sonntag haben wir den Tag sehr ruhig angehen lassen. Wir schauten uns in den einzelnen Vierteln der Stadt um, schlenderten durch viele Antiquitäten Läden, fanden zur Entspannung noch einen Massagesalon und fuhren zurück zum Flughafen.
Lange wird uns Malaysia nicht fehlen. Bereits in zwei Wochen geht´s zum Mount Kota Kinabalu, dem höchsten Berg Südostasiens.
Weitere Bilder siehe rechts, Photo- Gallerie, 20 Kuching.

Sonntag, 12. April 2009

Langes Wochenende 10.- 12.04.2009

Eigentlich eignet sich ein langes Wochenende besonders für eine kleine Reise. Das dachten sich anscheinend zu viele Leute, so dass die Inseln Tioman und Rawa für das Wochenende schon komplett ausgebucht waren. Somit musste für ein Alternativprogramm gesorgt werden. Da Patrick und Rocky auch das ganze Wochenende in Singapur sein sollten, kein Problem.
Donnerstagabend entschieden wir uns für einen ruhigen Abend. Wir planten ins Kino zu gehen. Die Abendvorstellungen waren wie die Inseln restlos ausgebucht, da blieb nur noch die 0:15 Uhr Vorstellung. Vorher stimmten wir uns im Spielsalon mit Autorennen auf den Film ein, wir schauten „The Fast and the Furious 4“.
Freitag ging´s mit Patrick in einige Shopping Malls, die hier alle trotz Feiertag geöffnet haben. Ausbeute waren Shirts, ein Paar Schuhe und ein MP3- Player- Case. Wir haben uns zurückgehalten. Abends dann Treffpunkt mit Sabine, Rocky und Patrick auf der Brücke. Dort zwei Stunden dem Treiben zugeschaut und dann ging´s weiter ins Asia One, Bar- Disco- Mischung mit Life- Band.
Samstag hatten Patrick und ich uns dann für´s Wakeboarden verabredet. Patrick stand zum zweiten und ich zum ersten Mal auf dem Board. Dabei sieht´s so einfach aus! Trotz einiger Liter Salzwasser die wir schlucken mussten hat es viel Spaß gemacht und die Motivation ist groß, bald länger auf dem Board stehen zu können. Wir freuen uns schon auf die Sprungschanzen, dafür muss man aber erstmal bis zur Sprungschanze kommen! Abends hatte dann Rocky zum Barbacue in seinem Condo. eingeladen. Mit einigen singapurischen Basketballern wurde in Ruhe gegessen, danach folgte die Bowling Bahn.
Sonntag steht nun im Licht der Rechtswissenschaften. Das schlechte Gewissen drückt und eine Prüfungsaufgabe will dringend geschrieben werden. Also ist lernen angesagt.
Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest. Hoffe, dass ihr gutes Wetter beim Ostereier- suchen habt und das lange Wochenende genießt.

Sonntag, 29. März 2009

21./ 22.03.2009 Steibi in Singapur

Am 19.03.2009 kam ein weiterer Stammhausinformand zu Besuch. Steibi aus Dubai blieb zwar nur ein paar Tage in Singapur, aber die mussten ausgenutzt werden! Nachdem wir Mi. und Do. jeweils gut Essen waren und danach noch kurz eine Bar besuchten, stand für Freitag (zur Abwechslung mal wieder) das China One auf dem Programm. Zur Erinnerung: Halb Bar, halb Disko, Live- Band. Getanzt und gefeiert wurde also (ebenfalls zur Abwechslung) bis in die Morgenstunden. Zu früher Stunde halfen wir dem Personal beim Abschließen und machten uns auf den Heimweg. Dort wartete eine Stunde Schlaf auf uns, um 9:20 Uhr mussten wir am Hafen sein, um die Fähre nach Bintan (indonesische Insel) zu erwischen. Hatte geklappt, nach 2 Stunden Fährfahrt und einer weiteren Stunde Taxi kamen wir in unserem Hostel an. Super günstig und super zufrieden. Nachdem wir den Strand erkundet und uns ausgeruht hatten, fuhren wir mit dem Taxi zum Nachbar- Hotel. Eigentlich wollten wir nur etwas Essen. Was uns dort erwartete war allerdings eine Karaoke- Party à la Indonesien. Die ersten Leute fingen an zu singen und wir dachten uns noch, wie gut die doch vorbereitet sind, läuft gar kein Text, die konnten ihn einfach auswendig. Schräg war´s trotzdem. Später merkten wir dann, dass das noch gar nicht zur Karaoke- Party gehörte. Das war die Band. Und es kam schlimmer … fast unbeschreiblich! Unbeschreiblicher Gesang, unbeschreiblich heitere Indonesier. Wir mitten drin und hatten unseren Spaß. Die „(We) once/ wants more Tour 2009“ war ein voller Erfolg!

Mittwoch, 18. März 2009

Trixi zu Besuch (01.- 16.03.2009)

Nachdem wir uns seit Weihnachten höchstens über Skype gesehen haben, hatte das lange Warten am 01.03. endlich ein Ende!
Im Gegensatz zu unseren letzten Urlauben bestand dieser nicht aus 95% aus Strand. Kaum zu glauben, aber wahr! 3 Tage schauten wir uns Singapur- China Town, Clarke Quay, Boat Quay, ein eingepackter Merlion und die Shopping Malls durften natürlich auch nicht fehlen. Danach ging es in die malaysische Hauptstadt, Kuala Lumpur. Dort waren wir 1,5 Tage, nutzten den Hopp On- Hopp Off Bus und wurden böse vom Wetter überrascht (s. Foto). Wenn man in Südostasien irgendwo friert, dann in geschlossenen Räumen, z.B. im Bus. Zwischen Erfrieren und nass geregnet den Spitzen der Twin- Towers folgen (dort war ungefähr unser Hotel), entschieden wir uns für die zweite Alternative. Nachdem wir zwischenzeitlich sogar Barfuß gelaufen waren, da uns das Wasser bis zum Schienbein stand, erreichten wir zufällig ein Paulaner Biergarten und konnten uns natürlich nicht verkneifen, eine Kleinigkeit zu Essen und …. Nach einer weiteren Stunde Fußmarsch erreichten wir dann auch endlich unser Hotel.
Am nächsten Nachmittag ging die Reise weiter. In Thailand war Bangkok die erste Station. Hier blieben wir für zwei Tage. Genug um sich die Stadt anzuschauen, auf dem Landweg und auf dem Wasser, wo man recht niederschmetternde Eindrücke bekommt, in welch armen Verhältnissen viele Menschen dort leben.
Zum Schluss unserer Reise durfte natürlich der Strand nicht fehlen. Acht Tage verbrachten wir in einem ruhigen Ort auf Phuket. Wunderschöner und ruhiger Strand, viele kleine Stände am Strandrand und nette Restaurants im Ortskern. Am ersten Abend sind wir eher zufällig an einem Tauchladen vorbeigekommen. Nachdem wir uns kurz auf Englisch unterhalten hatten merkten wir, dass wir alle aus Deutschland kommen, konnten also auch deutsch miteinander reden. Eigentlich wollten wir nur passende Schuhe für eine mögliche Rafting- Tour kaufen. Die Rafting Tour fiel aus, stattdessen machten wir in drei Tagen unseren Tauchschein. Ein Tauchgang im Pool und vier Tauchgänge im offenen Meer, eine theoretische Prüfung und schon war es geschafft. Atemberaubend die Unterwasserwelt einmal live zu erleben.
Die Inseln mussten natürlich auch erkundet werden. Mit dem Speedboot wurden verschiedene Stationen angesteuert. Monkey Island, James Bond Island und Ko PhiPhi durften dabei nicht fehlen. Das Wetter war wunderbar (das Essen nicht) und spätestens jetzt hat Trixi sommerliche Hautfarbe bekommen!
Mit dem Jetski sind wir über die Wellen gesprungen und konnten es uns auch nicht verkneifen peinlicherweise im Stand damit umzukippen. Am letzten Tag ging es dann noch einmal hoch in die Luft. Leider war kein Tandemflug möglich, deswegen musste jeder für sich Parasailing ausprobieren. Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem.
Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. In Singapur hatten wir noch 1,5 Tage, dann ging Trixis Flug zurück nach Deutschland. Die 16 gemeinsamen Tagen vergingen wie im Flug …. Aber unser nächster gemeinsamer Urlaub kommt bestimmt, vielleicht geht es dann mal in die Berge, langsam steigt in mir die Lust auf frische Luft! Oder tauchen, oder doch wieder Strand?!

Sonntag, 22. Februar 2009

Faschingsparty in Singapur (21.02.2009)

Mit Freude erwartet und dann war der Tag endlich gekommen! Der Tag der Faschingsparty in Singapur.
Bereits fünf Tage vorher haben Juliane und ich uns ans Kostümbasteln gewagt. Das nötige Zubehör gab´s mal wieder in Little India, bei Mustafa gibt´s einfach alles.
Da in Singapur anscheinend niemand Karneval kennt, mal abgesehen von den zahlreichen Ausländern, wurden wir am Taxistand schon ein wenig ungläubig angeschaut. Mitgenommen wurden wir zum Glück trotzdem.
Bei Ankunft ertönte bereits laute deutsche Schlager- und Karnevalsmusik. Und das nach vier Monaten Singapur, unglaublich! Insgesamt waren wir ca. 250 Feierwütige, meist aus Deutschland oder Österreich. Bis 3 Uhr wurde kräftig gefeiert, danach wurde die Location Richtung Orchard Towers gewechselt. Das singapurische Publikum war etwas überrascht, aber in einer Gruppe war es uns dann nicht weiter unangenehm. Bis fünf ging es weiter, danach mit dem Taxi zurück ins Condo.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Phuket II (13.- 15.02.2009)

Die Flugzeiten liegen einfach zu gut, um die Wochenenden nur in Singapur zu verbringen …

Freitagabend ging es los, direkt von der Arbeit mit dem Taxi zum Flughafen, dort wartete Patrick schon auf mich. Wir checkten pünktlich am Budget Terminal ein und flogen um 19:30 Uhr Richtung Phuket. Auf Grund der Zeitverschiebung (eine Stunde gewonnen!) landeten wir bereits um 20:10 Uhr. Vorbei an den überteuerten Taxis bis nach hinten zum Stand mit den Taxis, die sogar mit Taxometer fahren. 40 Minuten später waren wir auch schon angekommen. Mit dem Hotel sind wir diesmal auf Risiko gegangen und haben etwas gespart. Wir wurden nicht enttäuscht- freundliches Personal, geräumiges und sauberes Zimmer. Zum Strand ca. 300m, zur Partymeile ca. 10 min. Fußmarsch. Ziemlich hungrig in ein bekanntes Restaurant gegangen (@ Swen & Felix: das mit der guten Tomatensuppe) anschließend auf die Bangla Road. Die ein oder andere gute Bar war bekannt, endlich wieder „4 gewinnt“ spielen, würfeln und Türmchen bauen. Um eins ins Hollywood und dann die Enttäuschung: um zwei Uhr ging das Licht an. Grund: Silvester gab´s einen Brand in einer Disko in Bangkok, seit dem soll wieder auf die Sperrstunde geachtet werden. Davon haben wir im Januar noch nichts gemerkt! Was machen die Clubs die erst um 5 Uhr aufmachen?

Dafür kamen wir am Samstag ganz gut aus dem Bett. Der Strand ist immer noch der Hammer, das Wasser scheint noch wärmer geworden zu sein und ist inzwischen wirklich schon eher eine Badewanne. Viel Spaß hatten wir beim Jetski- fahren, das kann süchtig machen.

Abends haben wir uns wieder vergnügt das Treiben auf der Bangla Road angeschaut. Kaum fassbar … Für alle die einen Einblick in das thailändische Nachtleben bekommen wollen, hier ein Buchtipp: „Private Dancer“ von Stephan Leather
Sonntag hatten wir noch den gesamten Tag, erst um 17:00 Uhr mussten wir Richtung Flughafen aufbrechen. Wieder einmal ein gelungenes Wochenende!
Fazit: Zwei italienisch sprechende, in Singapur lebende Schweden mit deutscher Abstammung kommen bestimmt wieder!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Über Chinese New Year auf den Philippinen

Ein verlaengertes Wochenende ergab sich aus den diesjaehrigen Chinese New Year- Feiertagen. Vom 24.01.- 27.01.2009 besuchten wir die Insel Boracay. Die Anreise war abenteuerlich und mit mehr als 12 Stunden auch sehr lange fuer einen 4- Tages- Trip. Los ging’s am Samstagmorgen. Um 7:00 Uhr startete der Flieger Richtung Clark. Nach 3:20h Flugzeit landeten wir auf dem International Airport. Eigentlich hatten wir genug Luft zwischen Ankunft in Clark und Anschlussflug nach Caticlan. Womit wir nicht gerechnet hatten: der Domestic Airport, von dem aus unser naechster Flieger startete, war mit dem Taxi ca. 2h entfernt. Sind wir vor der Reise davon ausgegangen, dass wir vielleicht auch eine Maschine frueher nehmen koennten, so mussten wir nun hoffen, dass wir das Flugzeug ueberhaupt bekommen. Und es wurde eng ... Mit einem ueberteuerten Taxi- Bus sind wir durch die Ghettos Manilas gefahren, auf die Autobahn, zum falschen Flughafen, wieder ein Stueck zurueck und dann endlich angekommen. Wir hatten Glueck, dass der Flug Verspaetung hatte und wir ihn dadurch noch bekommen haben. Vom Flughafen Caticlan ging es dann wiederum mit einem kurzen Transfer weiter und dann mit dem Boot auf die Insel Boracay. Mehr als 12 Stunden nach unserer Abreise erreichten wir endlich unser Ziel.
Die lange Anreise hat sich gelohnt. Das Hotelzimmer hatte sogar zwei Etagen und war sehr spatanisch, aber gemuetlich eingerichtet. Es lag direkt am Strand, hatte eine kleine Bar und war zentral zwischen Restaurants, Anbietern fuer Tagesausfluege und kleinen Souvenirstaenden.
Je weiter man in eine Richtung den Strand entlang lief, desto breiter und desto menschenleerer wurde er. Nach ca. 50 min. Spaziergang am Strand, an Hotels und Shops, Bars und Restaurants vorbei, erreichte man die ein oder andere kleine Bucht, in der eine zeitlang niemand anders vorbei kam. Traumhaft ruhig, nur Sand und Meeresrauschen, genau richtig, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen (was fuer den einen die Hallig ist, ist fuer den anderen die Bucht auf Boracay).
Abends luden gemuetliche Restaurants zum Essen, auf einer Insel natuerlich vor allem zum Fischessen, ein. Fuer jegliche Fischsorten bezahlt man hier verhaeltnismaessig wenig, da schmeckt es umso besser.
Die Rueckreise verlief im Vergleich zur Hinreise stressfrei. Wir hatten den Rueckflug noch auf der Insel umgebucht, um sicher zu gehen, dass wir auch wirklich am Mittwoch wieder zur Arbeit gehen koennen.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Bangkok und Phuket (09.- 18.01.2009) mit Swen und Felix


Neun Tage, vom 09.- 18.01.2009, waren Felix, Swen und ich in Thailand unterwegs. Gestartet sind wir direkt nach der Arbeit vom Siemens Center Singapore aus mit dem Taxi zum Flughafen. Mein Arbeitskollege Yucheng hat uns noch zum Flughafen begleitet, wo wir nach dem Check- in gemeinsam zu Abend gegessen haben.

Um 20:40 Uhr startete unser Flug nach Bangkok, unsere erste Station in Thailand. Zum ersten Mal flogen wir mit Air Asia, nachdem mir die Fluege doppelt auf der Kreditkarte belastet wurden, waren wir gespannt, was noch kommt. Wie wir herausfinden mussten, werden bei Air Asia keine Sitzplaetze vergeben, d.h. man muss sich erst einmal in der Boarding- Schlange beweisen, um dann Zusammensitzen zu koennen. Ausweg: Fuer ein paar Dollar mehr Express- Boarding buchen und automatisch ganz vorne stehen. Klappt aber auch nur, wenn’s nicht jeder bucht! Wir haben’s ausprobiert und wurden nicht enttaeuscht, die erste Reihe mit entsprechender Beinfreiheit war unsere! Puenktlich um 22 Uhr landeten wir in Bangkok, die Immigration problemlos ueberstanden und die Koffer drehten auch schon ihre Runden auf dem Gepaeckband. Es folgte der Weg ins gebuchte Hotel. Die Taxis sind kleiner als in Singapur, die Koffer sind allerdings nicht weniger geworden. Ein paar Koffer und Taschen auf dem Schoss, Rest im Kofferraum und ab ging es Richtung S15 Hotel. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht ueber das gebuchte Zimmer. Junior- Suite gebucht, Senior- Suite bekommen, das Hotel rechnete mit einer Kleinfamilie und gab uns ein Upgrate. Wow, Flatscreen, Minibar, zwei Duschen, das Zimmer war schon mal perfekt. Abends waren wir dann noch etwas essen und in einem Club, bevor wir uns leicht ueberrascht das Treiben auf Bangkok’s Strassen bei Nacht anschauten und ins Hotel fuhren (da wussten wir noch nicht, was in Phuket folgen sollte). Samstag und Sonntagvormittag stand Sightseeing und Shopping auf dem Plan. Wir haben die schoene Aussicht vom Bajok- Tower, dem hoechsten Gebaeude Bangkok’s genossen, eine Bootsfahrt unternommen und den Tempel des schlafenden Bhuddas besucht. Anschliessend ging es in die MBK Shopping Mall, deren Groesse und Anzahl der Shops nur schwer zu beschreiben ist. Ein paar Baht aermer ging es am Sonntagabend wieder Richtung Flughafen, wir waren reif fuer die Insel.

1:20 Std. spaeter kamen wir in Phuket an, da es ein Domestic Flight war entfiel die Immigration, schnell die Koffer geholt und ab ins Taxi. Nach Shopping in Bangkok musste gespart werden, am besten gleich, also am Taxi. Grossraum- Taxi 800 Baht, kleines Taxi mit Koffern auf den Beinen und offener Kofferraumklappe nur 500 Baht. Na klar, wir waehlten die guenstige Variante, sparten pro Person 2 EUR und hatten ein gutes Gewissen unserem Geldbeutel gegenueber. Im Hotel angekommen bezogen wir das zweite Hotelzimmer in drei Tagen, eine Junior- Suite war gebucht. Nicht ganz so komfortabel wie in Bangkok, aber voellig ausreichend. Der freundliche Hinweis an der Rezeption, fuer Damenbesuche 1.000 Baht Aufpreis pro Nacht zahlen zu muessen, machte uns allerdings schon ein bisschen stutzig, wo waren wir denn hier gelandet? Aber auch diese Frage sollte sich im Laufe unseres Urlaubes beantworten. Einziges Problem, es roch ein wenig moderig, wir wohnten im Erdgeschoss und es war noch ein wenig Feuchtigkeit in den Waenden.
Am naechsten Morgen waren wir von der Vorstellung darin weitere sechs Naechte zu verbringen nicht ganz so begeistert. Wir fragten also nach einem Zimmer im ersten oder zweiten Stock, leider war kein’s mehr frei, nur noch eine Senior- Suite. Angschaut und gegen geringen Aufpreis genommen, jetzt hatten wir viel Platz, Licht, zwei Badezimmer, Whirlpool- Badewanne (ganz wichtig, da lagen wir nicht einmal drin!), zwei Fernseher mit Entertainment Programm (Scary Movie ist auch auf Englisch lustig), Minibars, einen grossen Balkon und direkten Blick auf’s Meer. Die Frage, ob uns im zweiten Stock die Welle erreichen wuerde beschaeftigte uns nicht sehr lange, konnte im Laufe unseres Urlaubes aber bejaht werden.

Der Strand rief laut und stark und wir hatten uns nicht zuviel versprochen, einfach traumhaft. Die Tagesablaeufe waren von dort an aehnlich:
Ca. 12 Uhr aufstehen, Kleinigkeit zu Essen kaufen, meist bei Subway, Strand, relaxen
Ca. 19 Uhr zurueck ins Hotel, 1,5 Stunden Schlaf vorholen.
Ca. 21:30 Uhr Fertigmachen fuer den Abend
Ca. 22:30 Uhr Start mit einem gemuetlichen Abendessen
Ca. 23:30 Uhr viele Bars die entdeckt werden wollten
Ca. 01:00 Uhr ab in die Disco
Ca. 05:00 Uhr der Safari- Club machte erst recht spaet, oder eher frueh auf
Ca. 07:00 Uhr Schauen, was das Fruehstuecks- Buffet im Hotel hergibt
Ca. 07:30 Uhr schnell ins Bett, der Strand ruft schon wieder.

Fuer Mittwoch buchten wir einen Ausflug mit einem Speedboot, und das hiess nicht nur so! Fuer Menschen mit Rueckenleiden nicht zu empfehlen, selbst gesunde Ruecken wuenschen sich im Anschluss eine Massage, aber Spass hat’s gemacht! Wir waren den gesamten Tag unterwegs, besuchten Maya Bay, die Bucht, in der „The Beach“ gedreht wurde. Fuhren weiter nach Monkey Island, eine von kleinen Aeffchen bewohnte Insel, machten einen Zwischenhalt zum Lunch auf Phi Phi Island, sahen James Bond Island und hatten die Moeglichkeit im Meer zu schnorcheln und uns von Fischen aus der Hand fressen zu lassen (die essen ueberigens auch Bananen), bevor wir gegen Abend zurueck ins Hotel gebracht wurden. Tolle Eindruecke, Fotos und Videos bleiben uns von diesem Tag in Erinnerung (s. rechts im Photo- Archiv).
Ebenfalls beschreibenswert: das Nachtleben in Patong Beach. Dabei beginnt die ganze Story eigentlich schon am Tag. Schon oft in Erzaehlungen gehoert und auch damit gerechnet, war das Treiben nicht ganz schlanker und schon gar nicht junger Maenner aller Nationen zu beobachten. Teilweise eine Show, fuer die man neben den 2 EUR pro Liege und Sonnenschirm auch zusaetzlichen Eintritt haette verlangen koennen. Man hoert und sieht Dinge, die man nicht hoeren oder sehen moechte, Geld regiert hier das Treiben und wenig reicht dafuer in Thailand auch schon aus. So bleibt kein aelterer Herr unabhaengig vom Assehen lange allein, sind dann am Ende noch die 1.000 Baht fuer’s Hotel ueber, dann bleibt wohl auch das Happy End nicht aus.
Nachts sind die Bars und Discos dann voll mit jungen Leuten, gegen Ladydrinks werden „4 gewinnt“ oder irgendwelche anderen Wuerfelspiele gespielt. In der Disko ist die Bekleidung der Frauen eher sparsam und der Versuch der Kontaktaufnahme ist sagen wir mal anders als wir es gewohnt sind. Nach sieben Tagen haben wir doch einiges mitbekommen und beobachten koennen, Patong Beach ist schon sehr „professionell“.

Nach sieben Tagen Phuket ging dann der Flug zurueck nach Singapur.

Fazit: Viele neue Eindruecke, total toller Urlaub mit zwei super Freunden, aber: wir brauchen Urlaub vom Urlaub!

Zahlreiche Fotos findet ihr rechts unter Photogallerie- "17 Bangkok II" und "18 Phuket".

Dienstag, 20. Januar 2009

Vom 01.01.- 03.01.2009 in Kuala Lumpur (Malaysia)








Lange ausschlafen und faulenzen konnten wir am Neujahrstag nicht. Nachmittags ging es dann auch auf zu unserem nächsten Asientrip. Diesmal waren wir zu viert, mit Caro, Swen, Felix und mir machten Siemensianer die malaysische Hauptstadt mit ihren ca. 1,5 Mio. Einwohnern unsicher. Neben Sightseeing, gutem Essen und einer entspannenden Massage blieben auch die Shopping Malls nicht unentdeckt. Der Abend des 02.01.2009 wurde im Rum- Jungle verbracht, eine Bar mit lauter Musik, Tänzerinnen und Aquarien mit Haien, in der schon die ein oder andere heutige Führungskraft abgestiegen sein soll … (weitere Fotos s. rechts „15 Kuala Lumpur“)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Sieben Stunden vor deutscher Zeit wurde in Singapore das neue Jahr begrüßt. Mit 15 Personen begann der Silvesterabend an der Harbour Front im brasilianischen Restaurant „Carnlvore“ (s. Foto). Anschließend rief die Insel. Mit der Hochbahn ging es nach Siloso Beach auf Sentosa Island. Bis wir allerdings dort ankamen, wurden wir Bestandteil einer Warteschlange, die erahnen ließ, was erst auf der Insel los sein würde (s. Foto). Wir hatten uns nicht zu viel erhofft, der gesamte Strand war voller Menschen, Bühnen, Essen- und Getränkeständen, sogar ein Schaumparty- Zelt fehlte nicht!
Nach einigen Stunden des Feierns versuchten wir uns um 6:30 Uhr ein Taxi zu nehmen, leider anfangs ohne Erfolg. Eigentlich wie in Deutschland nur ohne frieren. Nachdem wir mit dem Bus die Insel verlassen konnten und von dort noch den einen oder anderen Meter zu Fuß zurück gelegt hatten, bekamen wir ein Taxi und landeten am frühen Morgen doch noch in unserem Bett.



Donnerstag, 18. Dezember 2008

Handball in Singapore


Zwar ist Handball zur Zeit noch recht unpopulär in Singapore, trotzdem gibt es aber einige junge Leute, die sich für diesen Sport begeistern können. Seit Mittwoch wird ein Turnier gespielt, und das sogar in der Halle. Da ich bei den Trainings mit einigen Asiaten die Telefonnummern ausgetauscht hatte, wurde ich gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte, beim Turnier mitzuspielen. Klare Antwort: Ja! Wie auch im Arbeitsleben ist mal wieder alles anders. Vor dem Spiel stehen alle Spieler nebeneinander in einer Reihe, Gegner und Mitspieler, und strecken die Hände nach vorn. Auf die Frage, was wir hier machen bekam ich die Antwort: Referee has to check players nails! Die dürfen nicht zu lang sein, sonst könnte man seinen Gegner verletzen oder kratzen. Danach bleiben alle Spieler in einer Reihe stehen, beginnen zu gehen und begrüßen jeden einzelnen Gegner. Soweit so gut. Nach dem Spiel, das gleich Scenario. Alle Spieler in einer Reihe. Auf Pfiff der Schiedsrichter Verbeugung in die eine Richtung, beim zweiten Pfiff umdrehen und Verbeugung in die andere Richtung, beim dritten Pfiff los laufen und Gegner abklatschen.
Auch das Spiel selbst ist kaum mit Deutschland zu vergleichen, Spaß gemacht hat es aber trotzdem. Und wir sind im Halbfinale! Leider kann ich die letzten Spiele nicht dabei sein, aber ich werde den Jungs die Daumen drücken. Alle die unser TuS Empelde lila nicht mögen sei gesagt, es geht noch greller: Wir waren die Tornadoes in pink!

Zoukout- Party am 13.12.2008

Lange darauf hin gefiebert und endlich war der Tag gekommen! Zoukout Party am Siloso Beach auf Sentosa Island. Bereits der Flyer versprach Party pur: 6:30pm – 8:00am, da war Durchhaltevermögen gefragt. Bevor es losging traf ich mich noch mit Rocky und Tina, um uns gemeinsam auf den Abend einzustimmen. Daher begannen wir den Abend auf der Dachterrasse im 31. Stock in deren Condo. Neben einigen Whirlpools waren auch ca. 100 Leute da, die sich ebenfalls auf Zoukout einstimmten- Getränke, Essen, Musik und wie immer warmes Wetter (sogar trocken!), so konnte es weiter gehen. Um 11pm brachen wir dann Richtung Sentosa auf. Die Anfahrtswege waren schon völlig dicht, das letzte Stück musste gelaufen werden. Unglaublich viele Menschen auf dem Weg zu einer Party und ein vielfaches von denen war schon dort! Der riesige Strand war überfüllt mit Menschen, an drei Bühnen und in einem VIP- Bereich wurde getanzt, der absolute Hammer.
Nach einigen Feierstunden und einer Taxisuche später kommen wir nach Hause und waren froh, den Sonntag zum Ausruhen zu haben.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Forum wieder aktiv!

Das Forum ist seit heute wieder aktiv. Ich freue mich auf Berichte der Handballjugend!

Montag, 8. Dezember 2008

Forum zur Zeit nicht aktiv

Wie der ein oder andere Jugendhandballer schon mitbekommen hat, ist das Forum zur Zeit nicht aktiv. Der Anbieter ist informiert, ich hoffe, dass das Forum bald wieder verfügbar ist. Den Spielbericht der männlichen B- Jugend im Spiel gegen die HSG Badenstedt daher bitte per Mail an mich.

Vielen Dank!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Wochenrückblick 01.- 07.12.2008

Der Rückblick auf die vergangene Woche fällt diesmal eher kurz aus. Montag bis Freitag stand wie immer Siemens an aller erster Stelle. Der erste Monatsabschluss lag an und die Aufgaben werden langsam anspruchsvoller. Neben einem ersten Kickoff- Meeting zu einem Projekt welches ich kaufmännisch leiten werde, stand das Cost- Controlling der aktuellen Projekte zum Monatsabschluss auf dem Programm, Siemensianern auch als eine Art Mitkalkulation bekannt. Die Aufarbeitung der Zahlen erfolgt natürlich völlig anders als in Deutschland, ich werde meinen ehemaligen Kollegen berichten. Zusätzlich wurde ich in das Profit Center Controlling eingebunden, sehr interessant und völlig neu.
Freizeitmäßig beschränkten sich die Arbeitstage auf den Fitnessraum.
Am Samstagmorgen traf ich mich dann mit Rocky, ebenfalls Deutscher, ebenfalls Handballer und ebenfalls 28 Jahre alt an der Dempsey Road zum Frühstücken. Könnte mir in Deutschland nicht vorstellen, mich mit jemanden zum Frühstück zu treffen, den ich im Internet- Expats- Forum kennen gelernt habe, aber hier ist eben alles anders. Total netter Kerl, für kommenden Montag planen wir gemeinsam zum Handball zu gehen. Abends dann Patrick zum Abendessen getroffen (ehemaliger Informand der hier in Singapore geblieben ist) und die Mädels (Caro, Katie und Sabine)gleich mitgenommen. Danach gings noch in etwas kleinerer Besetzung ins China One, kleiner Club mit Live- Musik und anschließend nach Hause, denn am Sonntag stand eine Bootstour auf dem Plan, der Transferbus holte uns bereits um 9:45 Uhr ab.
Auf der 2,5 stündigen Touristen- Bootsfahrt hatten wir neben der Sicht auf Singapurs riesigen Frachthafen, immerhin der zweitgrößte Frachthafen weltweit, einen kurzen Aufenthalt auf Kusu, einer kleinen singapurischen Insel. Obwohl die Sonne nicht stark schien, mussten wir am Abend feststellen, dass die Haut an einigen Stellen, wahrscheinlich durch die Dämmerung etwas rötlich aussah, war natürlich alles braun!
Wir freuten uns auf den heutigen Feiertag, leider fiel dieser völlig ins Wasser. Es regnete mehr als an jedem anderen Tag seid unserer Ankunft, somit verbrachten wir die meiste Zeit im Apartment und freuen nun wieder, morgen endlich wieder zur Arbeit zu dürfen!

Montag, 24. November 2008

Internet Access

Seit heute haben wir Internet Access. Modem funktioniert, Wireless- Lan- Router ebenfalls. Skype und E- Mailing wurde getestet. Somit bin ich jetzt wieder gut erreichbar und freue mich auf Mails von und Telefonate mit euch!

Samstag, 22. November 2008

Umgezogen

Seit Samstag wohnen wir nun nicht mehr im Hotel sondern haben unser Apartment bezogen. Die Wohung ist zwar sehr nett eingereichtet, da aber noch ein paar Sachen fehlten (Bettwaesche, Kissen, Decke, kleiner Tisch, zusaetzlicher Stuhl, Kleiderbuegel, Geschirr, Toepfe, Handtuecher, Lampen, ...) machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg zu IKEA. Dort geht es genauso zu wie in Deutschland und auch die Hotdogs fehlten nicht (hier allerdings mit Chicken- Wuerstchen und ohne Zwiebeln und Gurken). Drei volle Einkaufswagen spaeter und einige 100 S$ aermer machten wir uns auf den Weg nach Hause- wir versuchten es zumindest. Die ganzen Sachen im Einkaufswagen geht ja noch, aber wie soll das ganze Zeug nun getragen werden. Also mit den Einkaufswagen direkt in die Taxi- Schlange. Zwei von drei Einkaufswagen leer, Kofferraum voll. Rest mussten wir auf den Schoss nehmen, der Taxifahrer war amuesiert, fuhr noch in den Gegenverkehr und brachte uns nach zwanzig Minuten an unser Ziel. Aus der Parkgarage in den Aufzug und dann ins Apartment und der erste Schritt war geschafft. Es folgte das Aufbauen kleinerer IKEA- Moebel. Unser Werkzeug: ein schweizer Taschenmesser. Reichte aber aus, die Sachen stehen noch heute. Nach drei Wochen Hotel musste die Waschmaschine angeworfen werden. Gradzahlen Fehlanzeige, in Singapore sind Kaltwaschmaschinen Standard. Nach einigem Probieren fanden wir nach 6 oder 7 Wachdurchgaengen eine Einstellung, die weder Loecher in die Waesche riss und obendrein auch noch die Farbe ueberleben liess. Das ein oder andere Tierchen laeuft uns im Waschraum schonmal ueber den Weg, aber das bleibt bei dem Klima hier nicht aus. Nach zwei Tagen waschen, putzen und einkaufen sind wir jetzt ganz gut ausgestattet und fuehlen uns wohl.
Bilder der Unterkunft findet ihr rechts unter „14 Apartment“.